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Tipps: So kannst du dein Kirschkernkissen waschen

Jan 13

Kirschkernkissen haben Kontakt zu unserer Haut – immerhin sollen sie uns wärmen. Natürlich sollten sie daher ab und an gereinigt werden. Hier erfährst du, wie du dein Kirschkernkissen waschen kannst und welche Tipps es dabei zu beachten gilt.

Es gibt mehrere Gründe, warum du ab und an dein Kirschkernkissen waschen solltest:

  • Die Kissen spenden uns Wärme wie eine Wärmflasche, haben oftmals Kontakt zu unserer Haut. Wir kuscheln uns an sie an, nehmen sie mit unter die Decke. Keine Überraschung also, dass sie Körpergerüche annehmen.
  • Erwärmen wir sie im Ofen, können feine Fasern schon mal etwas ankokeln und dann einen leicht rauchigen Geruch abgeben.
  • Legen wir sie in die Mikrowelle und haben den Teller zuvor nicht ordentlich sauber gewischt, so können kleine Kleckse Essensreste am Stoff kleben bleiben und beim Erhitzen etwas einbrennen. Dann riecht das Kirschkernkissen plötzlich nach Spaghetti Bolognese.
  • Wärmekissen sind auch bei Babys und Kindern sehr beliebt. Und die machen nunmal auch Flecken – das bleibt nicht aus.

 

Damit die Kissen nicht anfangen zu riechen und wegen der generellen Hygiene, sollten sie regelmäßig gewaschen werden. Manche Kirschkernkissen haben einen extra Bezug, was die Reinigung natürlich erheblich einfacher macht – statt des ganzen Kissens muss dann nur die Hülle gereinigt werden.

  • Tipp 1: Darauf kannst du bereits vor dem Kaufen achten, dann hast du es später einfacher. Hier gibt es z. B. ein schönes Kirschkernkissen mit waschbarem Bezug bei DaWanda:Fraeulein Knopflochs Kischkernkissen mit Eulen-Motiv
  • Tipp 2: Solltest du geschickt in der Handarbeit sein, kannst du dein Kirschkern- oder Körnerkissen natürlich auch auftrennen, die Füllung zwischenlagern, den Bezug einzeln waschen, die Kerne nach dem Trocknen wieder reintun und das Kissen anschließend wieder zunähen.

Vor dem Waschen kann es manchmal schon reichen, Flecken trocken auszubürsten oder mit einem leicht angefeuchteten Tuch auszureiben. Solltest du dein Kissen doch waschen wollen, gibt es zwei Wege: die Handwäsche und in der Waschmaschine. Solltest du dein Kirschkernkissen gekauft haben, hat es wahrscheinlich eine angenähte Waschanleitung, die es zu beachten gilt. Für den Fall, dass du dir dein Kissen selbst gemacht hast – und auch generell – gibt es hier ein paar Wasch-Tipps:

Kirschkernkissen waschen per Handwäsche

Dieser Weg ist natürlich wesentlich schonender für das Gewebe und den Füllstoff. Bei der Handwäsche lässt du lauwarmes Wasser ins Waschbecken bzw. eine geeignete Schüssel oder einen Eimer oder du hältst es unter fließendes Wasser. Mit einem Schwamm oder einem Mikrofasertuch reibst du dann größere Flecken behutsam heraus. Sollten sie hartnäckig sein, kannst du auch etwas Flüssig-Waschmittel verwenden. Dafür bieten sich Tuben-Waschmittel für die Reise an.

Anschließend den Bezug bzw. das ganze Kissen immer wieder ins Wasser tauchen und dann auswringen, um die Fasern generell zu reinigen. Wenn die Kerne beim Wringen leicht gegen den Stoff drücken, hat das einen reinigenden Effekt.

Sollte der Bezug abnehmbar und doch etwas dreckiger sein, so kann man ihn auch kochen. Das macht beispielsweise Sinn, wenn es sich um das Kirschkernkissen eines Säuglings handelt und besonderer Wert auf Hygiene gelegt werden sollte.

 

Kirschkernkissen waschen in der Waschmaschine

Dieser Weg ist zwar bequemer, allerdings können das Kissen und die Maschine dabei Schaden nehmen. Da die Bezüge von Wärmekissen meist aus Baumwolle oder Leinen sind, sollten sie nur bei 30 Grad und im Schongang gewaschen werden. Schleudern kann nicht nur den Stoff durchscheuern, auch die Kirschkerne im Innern können brechen und dann später Wärme nicht mehr so gut speichern.

Willst du dein komplettes Kissen waschen, so solltest du es unbedingt in ein Wäschenetz legen. Denn reißt während des Waschgangs eine Naht oder der Stoff an sich, dann verteilt sich sonst der gesamte Inhalt des Kissens in der Waschmaschine und die Kerne beschädigen wohlmöglich sogar die Trommel. Hierbei ist zu beachten, dass das Wäschenetz nicht zu grobmaschig ist: Ein Netz, das Kirschkerne auffangen würde, eignet sich nicht unbedingt bei einem Körnerkissen, das mit Dinkel oder Hirse gefüllt ist – denn die Füllung ist natürlich bedeutend kleiner.

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Generell sollte auf Waschmittel, Weichspüler u. Ä. verzichtet werden. Zudem wird geraten, das Kissen vor dem Waschen für etwa eine halbe Stunden in kaltes Wasser zu legen, damit es sich ordentlich vollsaugt.

Das ist beim Trocknen zu beachten

Anschließend solltest du das noch nasse Kissen zum Trocknen auf ein Handtuch legen. Wenn du es immer wieder mal wendest, durchschüttelst und abtupfst, wird es schnell wieder trocken. Sollte dir das nicht schnell genug gehen, gibt es einen kleinen Tipp: Nimm einen Fön.

 

Der letzte Tipp:

Generell lohnt es sich, einen schönen Bezug für das Kirschkernkissen zu kaufen oder selbst zu nähen. Das erleichtert das Waschen und er ist austauschbar. Da Kirschkernkissen ohnehin nicht so teuer sind, kann man sich auch alle paar Jahre mal neue kaufen. Und solltest du es doch waschen, wasche es behutsam – dann hast du länger was davon!

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