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Nackenschmerzen adé: So hilfst du dir selbst

Nov 27

Als Verkäuferin im Laden, Bürokraft am Schreibtisch oder Lehrerin in der Schule – weil unser Arbeitsalltag geprägt ist von langem Sitzen oder Stehen, leiden viele unter Verspannungen oder sogar Schmerzen im Nackenbereich. Bei welchen Beschwerden du hellhörig werden solltest, was der anatomische Hintergrund ist und wie du selbst sowohl akute Schmerzen lindern als auch zukünftigen vorbeugen kannst, das verraten wir dir hier.

Ein langer Arbeitstag und für sportlichen Ausgleich bleibt häufig nicht genug Zeit. Die Folge sind oft Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, die wiederum Ursache für lästige Nackenschmerzen sein können. Etwa jeder dritte Erwachsene leidet mindestens einmal im Jahr unter Schmerzen im Hals- und Nackenbereich.

Eine Freundin konnte gar nicht mehr einschlafen, so schlimm war es bei ihr. Plötzlich zuckten die Nackenschmerzen durch sie durch, sie war immer öfter richtig blockiert, konnte den gesamten Oberkörper samt Hals und Kopf nicht mehr bewegen, kam kaum noch alleine hoch, wenn sie sich hingelegt hatte.

Zuerst dachte sie, das würde schon alles wieder weggehen. Sie hat es mit verschiedenen Salben aus der Apotheke versucht – mit Sportlersalbe, Teufelskrallensalbe. Aber nichts hat geholfen. Dann ist sie schließlich zum Arzt gegangen. Der erklärte ihr die Ursachen: dass alle ihre Beschwerden auf die Verspannungen im Nackenbereich zurück gingen.

Symptome neben den Nackenschmerzen sind:

  • Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit und Schwindel
  • Ziehen im Arm
  • Kribbeln und Taubheit in Armen und Händen

 

Ursachen sind:

  • meist verspannte und verkrampfte Muskeln
  • häufig auch Stress und psychische Belastung
  • selten ein Verschleiß der Wirbel oder ein Bandscheibenvorfall
  • nur in den wenigsten Fällen sehr ernstzunehmende Krankheiten wie ein Tumor, Hirnhautentzündung oder Ähnliches

 

Er erklärte ihr den anatomischen Hintergrund:

Zum Nacken gehört die Halswirbelsäule. Er ist der rückwärtige Teil des Halses, der den Rücken mit dem Hinterkopf verbindet. Er ist die Verlängerung der Wirbelsäule und sorgt für die Beweglichkeit des Kopfes. Doch nicht nur das: Jeder, der schon einmal eine Nackenblockade hatte, wird bestätigen können, dass man in einem solchen Fall im gesamten Oberkörperbereich beeinträchtigt ist – beispielsweise nur schlecht hoch kommt, wenn man gelegen hat. Diesem Körperteil kommt also eine ganz wichtige Funktion in unserem Bewegungsapparat zu.

Der Kopf eines Erwachsenen wiegt etwa 5 Kilogramm – das entspricht grob dem Gewicht einer durchschnittlichen Bowlingkugel. In der aufrechten Position muss der Nacken den Kopf stützen, also immer wenn wir stehen oder sitzen – was wir nunmal fast den ganzen Tag lang tun. Gerade wer viel am Computerbildschirm arbeitet, wird bestätigen können, wie schwer der Kopf am Ende des Tages zu werden scheint. Die Folge sind oftmals diese fiesen Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich.

Und der Arzt gab ihr Tipps, was sie gegen Nackenschmerzen tun kann:

Hilfe vom Spezialisten ist nur wirklich notwendig, wenn die Nackenschmerzen entweder ganz plötzlich und heftig auftreten oder über einen sehr langen Zeitraum. In den normalen Fällen kann der Arzt nicht wirklich eine Behandlung anbieten – aber sie selber kann was tun:

Auch wenn sie sich in solchen Momenten so wenig wie möglich bewegen will oder kann, ist Bewegung total gut. Bettruhe verlängert die Zeit des Leidens – Spazierengehen und den Alltag so normal wie möglich meistern, lautet das Rezept. Nur allzu intensive Aktivität und ruckartige Bewegungen sollte sie meiden. Und natürlich: In Zukunft mehr auf Bewegung und Fitness achten, sich zum Beispiel tägliche Übungen vornehmen.

Ellen Fischer: Endlich frei von Nackenschmerzen

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Das kleine und günstige Buch enthält viele hilfreiche Übungen, wie man “so ganz nebenbei” im täglichen Leben dem Nacken etwas Gutes tun kann. Die Tipps sind praktikabel, ohne dabei den medizinischen Anspruch zu vernachlässigen.

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Zudem ist es sinnvoll, den Nacken in ruhigen Momenten zu entlasten. Nackenkissen oder Nackenhörnchen kennt man von Reisen: Von der Form her sind sie genau so konzipiert, dass sie sich optimal um den Nacken legen und dem Kopf Halt geben. Diesen Effekt beschränkt sich ja nicht nur auf den Urlaub, denn gerade bei Nackenschmerzen sorgen solche Stützkissen für Linderung. Einfach nach der Arbeit abends auf dem Sofa oder in der Badewanne umlegen und etwas relaxen.

Nackenkissen Memory Premium von Daydream

Dieses Nackenkissen ist aus “intelligentem” Schaumstoff gemacht, der sich dem Nacken anpasst und so den Kopf optimal stützt. Dieser Artikel eignet sich gut für den Gebrauch zuhause – z. B. in der Badewanne.

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Auch beim Schlafen kann sich der Bewegungsapparat ausruhen, wenn er denn richtig gebettet ist: Nackenstützkissen sind spezielle Kopfkissen, die im Bett eine förderliche Haltung begünstigen. Durch ihre spezielle Form sorgen sie dafür, dass die Wirbelsäule entlastet wird und sich die umliegende Muskulatur entspannen kann. Wie gut so ein Schlaf sein kann, merkt man am nächsten Morgen in Schultern und Armen.

Orthopädisches Nackenstützkissen

Auch dieses Nackenstützkissen ist aus “intelligentem” Kaltschaum gemacht. So wird beim Schlafen die Halswirbelsäule unterstützt, was die Nacken- und Schultermuskulatur entspannt.

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Ein altbekanntes Hausmittel ist zudem: Wärme. Rotlichtlampen, Wärmepflaster, wärmende Salben, ein Schal um den Hals und in den ruhigen Momenten ein Nackenkissen können helfen, die Schmerzen zu lindern. Besonders Kirschkernkissen und Körnerkissen sind zu empfehlen, denn sie geben Wärme über einen langen Zeitraum konstant an die Muskulatur weiter. Unter den erhältlichen Formen gibt es auch Nackenkissen oder Nackenhörnchen, die sich optimal an den Körper anschmiegen und die Wärme dahin bringen, wo wo der Schmerz ist.

Beurer IL 50 Infrarot-Wärmestrahler

Bei Muskelverspannungen – aber auch bei Erkältungen – hilft dieser moderne Wärmestrahler mit seiner 300 Watt Infrarot-Lampe. Neben einer einfachen Bedienung punktet er auch durch ansprechendes Design.

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Schmerzen adé dank Nackenkissen

Wärmekissen in Form eines Nackenkissens bringen also zwei Effekte zusammen: Sie stützen den Kopf und lindern die Nackenschmerzen durch Wärme. Denn sie sind mit Stoffen gefüllt, die Temperaturen gut abspeichern und anschließend konstant über einen längeren Zeitraum an ihre Umwelt abgeben. Bekannte Typen sind das Kirschkernkissen und das Körnerkissen, es gibt sie auch in den Varianten Dinkelkissen, Hirsekissen, Traubenkernkissen und Rapssamenkissen. Welches am besten zu dir passt, musst du ausprobieren. Allergiker sollten bei Körnerkissen aufpassen, wie sie auf das Getreide reagieren. Grundsätzlich sind kleinere Füllstoffe anschmiegsamer. Die Kissen werden in der Mikrowelle oder im Backofen erhitzt und dann um den Hals gelegt.

Kirschkern-Nackenhörnchen von SportTec

Dieses Nackenkissen nutzt erhitze Kirschkerne als natürliche Wärmequelle. Durch eine geschickte Passform deckt es neben dem Nacken auch den Schulterbereich und das Areal zwischen den Schulterblättern ab.

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Meine Freundin hat sich direkt im Internet auf die Suche gemacht. Der Markt für Nackenkissen ist riesig: Es gibt sie in verschiedenen Formen mit verschiedenen Füllungen, Farben und Mustern. Und auch vom Preis her ist alles dabei. Bei Amazon gibt es zahlreiche gute Produkte der bekannten Marken, während beim Shop-Markplatz DaWanda eher kleinere Anbieter vertreten sind, deren Kissen individueller aussehen und die nur in kleinen Mengen oder sogar nur bei Bestellung genäht werden.

Doch meine Freundin will immer gerne etwas ganz Besonderes haben. Da sie halbwegs geschickt mit der Nähmaschine ist, hat sie sich eine Anleitung gesucht und sich ihr Wärmekissen selbst gemacht. Das Kissen hat ihr echt geholfen. Zudem hat sie noch ein bisschen mehr Sport in ihren Alltag eingebaut und klagt jetzt nur noch nach ganz stressigen Tagen über Nackenschmerzen. Ganz ohne Medikamente oder Operation. Die Tipps haben ihr echt geholfen – vielleicht helfen sie ja auch dir. Falls deine Nackenschmerzen zu stark sind, solltest du natürlich auf jeden Fall zum Arzt gehen, damit er die Ursache herausfindet und eine Therapie empfiehlt. Bei dieser können die Hausmittel dann ihren Beitrag leisten.

Falls auch du so eine Anleitung haben möchtest, um dir dein eigenes Kissen zu machen, kannst du dich hier kostenlos für unseren exklusiven Bonus-Bereich anmelden.

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